Die Aloe Vera kann nicht nur für unterschiedliche Anwendungsgebiete eingesetzt werden, sondern weist auch zahlreiche Wirkungen auf.

Aber welche Wirkungen kann Aloe Vera im Einzelnen erzielen?
In erster Linie wird die Aloe Vera in der Naturheilkunde nicht umsonst als „Allround- Mittel“ gehandelt. Vielmehr gehört die Aloe Vera des Weiteren zu den ältesten Pflanzen.
Weiterhin kann Aloe Vera in Form von Gel sowohl für Wunden und Hautreizungen als auch Verbrennungen und Strahlenschäden verwendet werden. Aber auch gegen die Hauterkrankung Neurodermitis können die Wirkstoffe der Pflanze Rötungen lindern.

Für die innere Anwendung hingegen kann das Gel der Aloe Vera Pflanze bei Allergien und Husten angewendet werden, wobei diese Beschwerden von der Aloe Vera zwar gelindert  jedoch nicht nachweislich geheilt werden.
Die stetige Verwendung von Aloe Vera kann auch Herzerkrankungen und rheumatisches Fieber lindern, wobei der Mythos, dass diese Pflanze auch Krebs besiegen kann, von zahlreichen Studien und Untersuchungen widerlegt worden ist. Des Weiteren kann Aloe Vera auch in Form eines Saftes in Anspruch genommen werden und wirkt hierbei als Abführmittel.

Obgleich diese Pflanze verschiedenste Wirkungen aufweist, konnten bis dato nur wenige fundierte und wissenschaftliche Untersuchungen die einzelnen Wirkungsweisen bestätigen. Dementsprechend wird Aloe Vera in der Medizin nicht als Wundermittel bezeichnet. Einzig die Wirkung als Abführmittel bei der innerlichen Anwendung des Aloe Vera Saftes konnte bestätigt werden. Dennoch wird gewarnt, dass die Wirkstoffe des Aloe Vera Saftes, welche auch unter der Bezeichnung Anthrachinone vorzufinden sind, bei übermäßiger Anwendung Krebs begünstigen könnten.

In der Kosmetikbranche hingegen wird Aloe Vera vor allem für ihre pflegende und feuchtigkeitsspendende Wirkung anerkannt.